Unsere Ausstellungen: Kunst hautnah erleben
Ausstellungen
Chronologische Übersicht unserer Ausstellungen
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14.08.2026 - 12.09.2026
William Greenwood
Vergangen
17.04.2026 - 16.05.2026
Janosch – Die Welt ist schön, Panama liegt überall
Über den Künstler Janosch wurde schon viel geschrieben – Kluges wie Kurioses. Doch wer versucht, ihn zu beschreiben, merkt schnell: Der eigenwillige Schöpfer mit dem verschmitzten Lächeln lässt sich in keine Schublade stecken. Wo andere schweigen, antwortet er lieber mit Witz und einem charmanten Seitenhieb. Sein Humor ist herzlich und tiefgründig zugleich, geboren aus Lebenserfahrung und liebevollem Blick auf die Welt. Die Kunsthandlung Langheinz in Darmstadt widmet Janosch nun eine Ausstellung mit ausgewählten limitierten Radierungen und Unikaten, die seine unverwechselbare Handschrift tragen – humorvoll, poetisch und manchmal hintergründig. Jedes Werk lädt zum genauen Hinsehen ein: In Janoschs Bildern verstecken sich kleine Geschichten, verschmitzte Kommentare und geheime Andeutungen, die den Betrachter zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken bringen.
Vergangen
19.09.2025 - 18.10.2025
50 Jahre Gaymann: Von Hühnern und anderen Menschen
50 Jahre Gaymann. Von Hühnern und anderen Menschen
Peter Gaymann ist einer der erfolgreichsten und beliebtesten Cartoonisten Deutschlands. In diesem Jahr wird Peter Gaymann 75 Jahre und blickt auf 50 Jahre Schaffenszeit zurück. Über 20.000 Zeichnungen hat er gefertigt und so viele Bücher, dass er die genaue Zahl „so um die 120“ nur schätzen kann. Millionenfach erschienen seine Cartoons in den Medien, Büchern, Kalendern, auf Postkarten, Plakaten und auf Briefmarken. Sein Markenzeichen sind die gelben Hühner. Sie sehen aus wie Federvieh, verhalten sich aber wie Menschen, mit all ihren Schwächen und Stärken. Nicht nur Hühner haben es ihm angetan, auch Frauen und Männer, Kinder, Katzen, Schweine, Rentiere und Weihnachtsmänner, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.
Seit einem halben Jahrhundert bringt er Menschen mit seinen gemalten Witzen zum Lachen. Im Jubiläumsjahr stellt die Kunsthandlung Langheinz limitierte Grafiken und Unikate im Rahmen der Ausstellung aus.
Vergangen
06.09.2024 - 05.10.2024
Gabriele Mierzwa - Faszination Papier
Gabriele Mierzwa hat sich einen Namen für ihre meisterhafte Technik und poetische Ausdruckskraft in der Papierkunst gemacht. Ihre Werke sind visuelle und emotionale Erlebnisse, die den Betrachter tief berühren. Durch das Spiel mit Licht und Schatten sowie der harmonischen Verwendung von Form und Farbe, offenbaren ihre Papierbilder eine Welt voller Schönheit und Bedeutung.
Neben den aktuellen Werken bietet die Ausstellung auch einen Blick auf Mierzwas frühere Arbeiten, darunter Gemälde und Lithografien. Diese Dokumentation ihrer künstlerischen Entwicklung ermöglicht es den Besuchern, die Tiefe und Vielfalt ihrer kreativen Reise nachzuvollziehen.
Vergangen
25.09.2023 - 25.10.2023
Veronika Emendörfer - Grelle Geschöpfe und Grüne Gärten
VERO über ihre Malerei:
"Meine Bilder entstehen direkt aus der Farbe heraus. Die angewandten Mischtechniken bieten ein Orchester malerischer Möglichkeiten. Denkt man bei wasserlöslichen Farben, wie bei Aquarell, an transparente Töne mit Leuchtkraft, bei Gouachen an pudrig-samtig deckende und bei Acryl an modifizierbare, satte Aufträge, so steigern Gegensätze den Oberflächencharakter. Dadurch bleibt der Mal- und Formprozess vielfältig, lebendig und Farben stürmen variantenreich ins Bild."
Vergangen
25.08.2023 - 23.09.2023
Konstantin Grabowski -Den Himmel im Blick
Konstantin Grabowski lässt seine Bilder gern für sich selbst sprechen. „Ich möchte den Betrachtenden nicht durch Titel beeinflussen. Vielmehr wünsche ich mir für jeden individuelle Freiheit, meine Bilder nach Herzenslust zu interpretieren. Freiraum im Kopf entsteht, wenn man ihn zulässt.“
Inspiration für seine Werke findet der Künstler überall. Auch, wenn seine abstrakten Bilder vielleicht wie zufällig entstanden wirken, am Anfang steht die Idee. Sie fliegt ihm zu, „manchmal beim Joggen, beim Lesen oder sie entsteht zur Musik.“
Wenngleich Konstantin Grabowski keine thematischen Richtungen vorgibt für seine Bilder, so räumt er ein: „Der Himmel ist tatsächlich ein großes Thema für mich.“ 1965 geboren und aufgewachsen in Sibirien, liebte er es schon als Kind zu malen. An sein Lieblingsmotiv kann er sich nicht mehr erinnern. „Ich malte vermutlich planlos, so wie die meisten Kinder es gerne tun“, glaubt er. Über seinen Geburtsort sagt er: „Da war wenig Natur, dafür umso mehr Stadt. Über tausende Kilometer zog sich eine flache Ebene. Der Himmel war immer schön, zumindest in meiner Erinnerung.“ Er hatte Talent - und er hatte Glück und bekam Förderung: „Dreimal wöchentlich hatten wir Kinder in der Schule akademischen Kunstunterricht.“ Mit 20 begann er ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Omsk und machte dort seinen Abschluss in Malerei und Grafik.
Heute lebt Konstantin Grabowski in Süddeutschland. Als Künstler ist er international anerkannt. Seine Werke werden weltweit in Galerien ausgestellt und auf Kunstmessen.
Vergangen
18.10.2019 - 16.11.2019
James Rizzi - Besser als Aktien
MAKING SOMETHING OUT OF NOTHING“, so lautet der Titel eines der seltenen Sammlerstücke von James Rizzi, das im Rahmen der kommenden Ausstellung bei der Kunsthandlung Langheinz zu sehen ist. Etwas aus dem Nichts entstehen zu lassen, der Name ist Programm in dem kontrastreichen Bild aus dem Jahr 2005: In der Mitte des Werks prangt NOTHING, also „Nichts“. Es steht im krassen Gegensatz zu den bunten kleinen Geschichten drum herum. Es ist zehn vor Zwei, die Sonne lacht, ein Kreuzfahrtschiff schippert durchs Meer, vorbei an Haien mit scharfen Zähnen, unbemerkt von einem Musikanten-Trio unter Palmen. Auch der Tyrannosaurus Rex ist nicht auf der Jagd, allerdings trampelt er über einen Bus, der die Rizzi-Aufschrift trägt. Woher kommen wohl die Außerirdischen im Ufo? Wer sitzt im Taxi? Wer rasselt das Alphabet herunter? Was flüstern sich die Liebenden ins Ohr? Die Antworten finden sich in der Fantasie des Betrachters.
Schon zu Lebzeiten hat der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi die Kunstszene verzaubert. Den Auftakt zur Ausstellung gibt die Vernissage in der Kunsthandlung Langheinz am Freitag, 18. Oktober 2019, um 19 Uhr. Rund 120 Exponate werden gezeigt, darunter drucksignierte Grafiken, Leinwände, und einige extrem seltene Sammlerstücke und Original-Zeichnungen
Vergangen
08.03.2019 - 06.04.2019
Stefan Becker - Stadtansichten
Nicht nur persönliche Erfahrungen und Eindrücke seien es, die die Sicht auf eine Stadt beeinflussen, „vielmehr sind es häufig in viel stärkerem Maße historische Ereignisse, literarische Texte, Filme und Bilder, die vorprägen und eine Stadt zum Mythos werden lassen, weit über ihre Gebäude, Plätze und Parks hinaus“, sagt Stefan Becker. Die Stadt als ganzheitliches Thema begleitet ihn seit über 30 Jahren. Wie entstanden Babylon, Jerusalem und Athen? Wie werden Mythen geboren? Warum gelingt es manchen Metropolen wie Berlin oder New York, ein solch einzigartiges Gefühl von Urbanität und städtischer Identifikation mit den gebauten Räumen bei ihren Bewohnern und Besuchern auszulösen? Welche Phänomene aus Kulturgeschichte, Literatur, Kunst oder Philosophie tragen mit dazu bei, eine Stadt zu einem nachhaltigen Erlebnis werden zu lassen? Ist es mehr eine Frage der Städteplanung oder eine Kombination aus allem? Antworten und Einsichten gewinnt Becker auf seinen Reisen und in den darauf folgenden künstlerischen Arbeiten in Form von Skizzen, Aquarellstudien, großformatigen Acrylbildern und vor allem in technisch komplexen Radierungen. Überwiegend erstellt er sie in der Druckwerkstatt des Kulturwerks in Berlin, anschließend bearbeitet er sie in seinem Atelier in Geinsheim bis hin zur Vollendung.
Vergangen
07.09.2018 - 06.10.2018
Peter Bauer - Ganz oder gar nicht
Der Karikaturist aus Rostock greift mit hintersinnigem Humor das Zeitgeschehen auf, präsentiert uns in seinen Bildern Mensch und Tier mit allen Facetten.
Als „Carrus“ bezeichneten die alten Römer einen überladenen Karren. „Caricare“, das italienische Verb, steht für übertreibendes Darstellen. Eine Karikatur steht für Überzeichnung, für das Übertreiben. Die Karikaturen von Peter Bauer wirken bei weitem nicht wie ein überladener Karren, vielmehr ist das Hintergründige wohldosiert. So wie ein raffiniertes Mahl, bei dem der Geschmack von Pfeffer und Chili noch lange auf der Zunge bleibt. Bauer zeigt uns seine Sicht auf die Welt, mal spöttisch, mal bissig, meist mit einem Augenzwinkern. Wie sieht ein Optimist aus? Wohlgenährt, mit einem freundlichen Lächeln, gießt er Blumen. Dass sich vor ihm ein kleines Häufchen an welkendem Grünzeug gebildet hat, sieht die Frohnatur nicht.
Peter Bauer schöpft aus einer überschäumenden Fantasie für ernste und heitere Kunstwerke, dabei ist die Bandbreite weit gesteckt. Er arbeitet als freischaffender Grafiker, als Illustrator und Karikaturist, entwirft Werbekampagnen für große Unternehmen, verlegt Bücher und ist, ganz nebenbei, Gewinner diverser Auszeichnungen. In Sammlungen sind seine Werke unter anderem im „Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst“ vertreten, und auch im „Kupferstichkabinett Greiz“.
Vergangen
13.10.2017 - 04.11.2017
Veronika Emendörfer - Farbstürme
Denkt man bei Aquarellen vielleicht an sich vermischende Farben, an durchscheinende Töne oder wenig Kraft, so erleben Besucher der Ausstellung von VERO tosende Farbstürme. Etwas aus dem Inneren zu erschaffen, und nicht die Außenwelt nachzuahmen, ist Veronika Emendörfer alias VERO wichtig. Ihre Bilder entstehen folglich aus dem kreativen Schaffensprozess heraus. In ihrem Lyrikband beschreibt sie das Werden ihrer Werke: „Beginnen jenseits vorgefertigter Absicht, Bildwerdung bleibt veränderbar, Flächenfeld entwickelt sich, Formen berühren mich – farbnah“. Kaum vorstellbar, dass sich die weiblichen Gestalten einfach so ins Bild gemogelt haben. Eindringlich wirken sie, berückend wie Eva, manchmal auch nachdenklich oder in Erwartung, auf jeden Fall zum Greifen nah. Anlässlich des 60ten Geburtstags von Veronika Emendörfer stellt die Kunsthandlung Langheinz 40 Bilder aus in unterschiedlichen, teilweise auch großen Formaten. VERO, der Name scheint Programm, verheißt er doch Wahrhaftigkeit. Tatsächlich ging die Künstlerin schon früh ihren eigenen Weg. Der Umgang mit Farbe und Form faszinierte sie und so studierte sie Aquarellmalerei bei Prof. Heribert Losert in Wörth a. d. Donau und belegte Kunstkurse über Goethes Farbenlehre. Seit den 80er Jahren ist sie freischaffende Künstlerin. Nach verschiedenen künstlerischen Stationen zog es sie schließlich nach Darmstadt, wohl auch dank familiärer Wurzeln. Hier lebte und arbeitete einst ihr geliebter Großvater, der berühmte Architekt Ernst Neufert. Ganz sicher hat er ihr Streben zur Kunst mit geprägt.
Vergangen
21.04.2017 - 20.05.2017
Armin Mueller-Stahl
Das Spektrum der bildkünstlerischen Techniken von Armin Mueller-Stahl ist breit gefächert. Außer Zeichnungen und Leinwandarbeiten bedient sich der Künstler der Lithografie, Radierung, verschiedener Mischtechniken, des Siebdrucks bis hin zum modernen digitalen Druckverfahren.
Menschenbilder, so lässt sich auf den Punkt bringen, was die Besucher der Ausstellung erwartet. Fiktive, unbekannte und bekannte Zeitgenossen werden zu sehen sein, darunter auch Berühmtheiten wie der Musiker John Lennon. Über ihn schuf Mueller-Stahl in Zusammenarbeit mit dem renommierten Siebdrucker Gundolf Roy aus Zülpich ein Mappenwerk aus vier Farbsiebdruckvarianten. Es ist eine Hommage an den großen Musiker und die amerikanische Pop-Art gleichermaßen. Mueller-Stahls Farblithografie von Woody Allen entführt den Betrachter direkt ins Innere des Portraitierten. Die Augen, sagt man, sind das Tor zur Seele. Skeptisch blickt der amerikanische Komiker, innerlich zerrissen wirkt er, die Brille leicht verrutscht. Siebdrucke wie „An einem Herbstmorgen in Berlin“ erzählen die Geschichte von einer langen Nacht und dem Danach, ein herbstlich-kühler Morgen dämmert am Brandenburger Tor. Die Farbradierung „Die Blaue Kuh“ greift ein Stück auf, das Armin Mueller-Stahl über eine eigensinnige Kuh vor einem halben Jahrhundert geschrieben hat.
Vergangen
26.08.2016 - 24.09.2016
James Rizzi - Good Vibrations
James Rizzi hatte ein erklärtes Ziel: Dem Betrachter seiner Werke ein Lächeln zu entlocken. Glücklich wollte er die Menschen machen mit seiner Arbeit, so hat es der berühmte Pop-Art-Künstler bei einer seiner letzten Ausstellungen in der Kunsthandlung Langheinz einmal gesagt. Tatsächlich springt der Funke über bei der Betrachtung seiner farbenfrohen Werke, real spürbar ist die Lebensfreude und eine ganz eigene, heitere Bildsprache. Rund 100 Exponate, darunter auch Originale und seltene Stücke, zeigt die Kunsthandlung Langheinz im Rahmen der Ausstellung „James Rizzi: Good vibrations“. Viele seiner Werke erzählen vom Leben in seiner über alles geliebten Heimatstadt: New York, die Stadt der Wolkenkratzer und Yellow Cabs, die Stadt, in der er zur Welt kam und 2011 gestorben ist.
Passend zum Ausstellungstitel sorgt für „good vibrations“ und den richtigen Swing die Musikakademie Darmstadt mit einem Auftritt in der Kunsthandlung. Ein Teil der Erlöse wird zugunsten des Fördervereins Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret e.V. gespendet.
Vergangen
30.10.2015 - 26.11.2015
Udo Lindenberg - Einfach Udo
Wenn einer sein Ding macht, dann er: Udo Lindenberg.
Seit mehr als vier Jahrzehnten hat er sich der Musik verschrieben, ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande für seine Bemühungen um die Verständigung zwischen Ost und West, und sein Musical „Hinterm Horizont“ ist das erfolgreichste Berlin-Musical aller Zeiten. Kurz vor seinem 70. Geburtstag gibt er noch einmal richtig Vollgas, so scheint es. „Volle Power“ startet er durch, energiegeladen wie eh und je, und ja, natürlich auch noch immer mit dem Blick nach links und nach rechts und darüber hinaus. So fördert seine nach ihm benannte Stiftung nicht nur junge unbekannte Texter und Musiker, die sich bewusst gegen den „Superstar-Schrott“ entschieden haben, sondern auch die Schwächeren dieser Welt mittels humanitären und sozialen Projekten. Die Mitglieder seines Panikorchesters beschreiben ihn als „total authentisch“, er ist eben einfach Udo. Seit den 90ern sorgen auch seine Bilder für Furore, kein Wunder also, dass sie längst Einzug gehalten haben ins Bundeskanzleramt. Wie kam er wohl auf die Schnapsidee, Likör für seine Kunst zu nutzen? Eingeweihte sprechen von einer mitternächtlichen Geburtsstunde im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg, wo Udo Lindenberg seit vielen Jahren dauerhaft wohnt. Um noch mehr Leuchtkraft zu erzielen, entwickelte Lindenberg eine Mischtechnik in Verbindung mit herkömmlichen Künstlerfarben, die er sich patentieren ließ. Das Besondere an seinen Werken, gleich ob „Udogramme“, Likörelle, Gemälde mit Mischtechnik oder Acryl auf Leinwand, ist sein eigener, wie er sagt, „lindianischer“ Malstil. Lebendige Farben für eine Mischung aus Cartoon und Karikatur, gekonnt in Szene gesetzt mit viel Bildwitz und flotten Strichen, machen seine Werke zu Unikaten, die sich so gar nicht einordnen lassen in gängige Gemäldekategorien.
Vergangen
17.04.2015 - 17.05.2015
Ulrich Hartig - Impressionen aus dem Süden
Darmstädter haben es ganz nah bis Gubbio …
Ulrich Hartig liebt den Süden und Italien ganz besonders. Mehrmals im Jahr bereist der Künstler weite Teile des Landes, streift durch Städte oder die schmalen Gassen Venedigs. Immer dabei: Seine Kamera und ein Skizzenblock. Später, nach seiner Rückkehr, entstehen in seinem Atelier bei Regensburg Bilder von leuchtenden mediterranen Farben. Hier ein kräftiges Ockergelb, dort ein Tupfer Terracotta, türkis das Meer und der Himmel so blau, wie er nur im Süden erscheinen mag.
Fast so, als wolle er die Essenz eines Ortes auf die Leinwand bringen, lässt Ulrich Hartig Nebensächliches weg und fügt neu zusammen. Die Poesie eines Ortes, die Magie des Lichts und architektonische Meisterwerke inspirieren ihn immer wieder aufs Neue zu ganz eigenen Kompositionen. Sieht Gubbio, die Stadt in Umbrien, in der Realität etwas anders aus als auf dem Bild von Hartig? „Genau“, räumt der Künstler freimütig ein. „Ich nehme mir die Freiheit, in meinen Bildern zusammen zu bringen, was in Wirklichkeit nicht unbedingt nebeneinander existieren muss. Dadurch kann ich zeigen, was den Ort so besonders macht.“ Also würden Reisende nach Betrachtung des Bildes von Ulrich Hartig die Stadt wieder erkennen? „Ja, das denke ich schon!“ Und die Daheimgebliebenen bräuchten nichts weiter zu tun, als zur Ausstellung zu kommen und mit Hartig eine imaginäre Reise in den Süden zu unternehmen? „So ist es“, lacht der Künstler. Darmstädter haben es also nicht weit bis Gubbio.
Vergangen
05.09.2014 - 04.10.2014
Veronika Emendörfer - Frauen, Emotionen & Mythos
Die figürlichen Arbeiten der Darmstädter Malerin VERO/Veronika Emendörfer entstehen direkt aus der Farbe heraus. In dem experimentellen Malprozess entwickelt sie Gesichter und Gestalten in Aquarell- und Mischtechnik. In einer Einzelausstellung zeigt die Galerie & Kunsthandlung Langheinz vom 5. September bis 4. Oktober 2014 Veronika Emendörfers temperamentvolle Bilder, die zugleich Stärke und Gefühl auszudrücken vermögen.
Die Vernissage findet am Freitag, 5. September um 19.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin statt. Zur Ausstellungseröffnung liest die Lyrikerin Dr. Gabriele C. Ziegler Gedichte zum Thema Frauen Emotion & Mythos.
Als Zusatzveranstaltung am Freitag, 12. September um 19:00 Uhr führen Astrid Wichmann (Psychol. Astrologin) und die Künstlerin VERO/Veronika Emendörfer durch die Ausstellung.
Vergangen
04.04.2014 - 02.05.2014
Janosch - Wie aus einer anderen Welt
Illustrationen von Janosch sind sowohl einfach und einzigartig, als auch beides zusammen. Immer finden sich kleine humoristische Details in seinen Werken, die manchmal auch gesellschaftskritisch sein können. Sprache wird als Teil des Ganzen mit eingebunden, in Gedanken, Wegweisern, Schildern und Sprechblasen. Und immer gibt es in seinen Bildern noch mehr zu entdecken, so wie eine Flaschenpost, die in der Geschichte unbemerkt bleibt, aber dem Betrachter nicht entgeht. „Auf dem Zettel könnte eine geheime Botschaft stehen. Interessiert ihr euch denn nicht für einen echten Seeräuberschatz im Mittelmeer?“ Wer weiß, was passiert wäre, hätten der kleine Bär und der kleine Tiger gerade aufgeschaut? Der Zauber des Augenblicks hat es Janosch angetan, und die Magie der Farben. Schon als Dreijähriger wünschte er sich zu Weihnachten einen Tuschkasten aus Gold, Silber und Rosa. Bis heute sind es seine Favoriten: „Gold und Silber wird aufgelegt. Rosa mit Gelb zum Trillern gebracht. Dazu braucht man noch Blattgrün und Blutrot – dann befällt mich die totale Magie. Eine Formel aus einer anderen Welt.“
Vergangen
20.09.2013 - 19.10.2013
Jutta Votteler - Finde das Schöne
„Jutta Vottelers Kunst ist wie ein Spaziergang durch das Paradies.“
Eine schöne heile Welt präsentiert uns Jutta Votteler. Ihre Bilder entführen uns mitten ins Paradies. Dabei ist der Künstlerin durchaus bewusst, dass das Hier und Jetzt viel mehr Facetten hat. „Meine Bilder sind eine Antwort darauf, dass die Welt eigentlich so heil nicht ist“, erklärt Jutta Votteler. Aus diesem Grund hat sich die Kunsthandlung Langheinz dazu entschlossen, einen Teil des Verkaufserlöses aus der Ausstellung an den Förderverein der Darmstädter Kinderkliniken zu spenden.
Vergangen
26.04.2013 - 25.05.2013
Klaus Brandner - Kopfkino
Könnte man die Bilder von Klaus Brandner auf der Zunge zergehen lassen, dann schmeckten sie wahrscheinlich wie Zitronensorbet mit Minze an einem heißen Sommertag. Könnten die farbenfrohen Werke duften, dann vielleicht wie eine Meeresbrise oder frisch geschnittenes Gras. Könnten sie musizieren, dann erklänge vermutlich ein gewaltiger Tusch, der selbst die Schläfrigsten erweckte. Die Werke von Klaus Brandner sprechen eine universelle Sprache und leiten den Betrachter in die Welt des österreichischen Künstlers. „Wenn ich in mein Atelier gehe und die Tür hinter mir schließe, vergesse ich die Welt da draußen, und ich tauche ein in mein Universum, meine Welt der Farben und der Linien, in die der Flächen und Strukturen.“
Vergangen
28.10.2011 - 19.11.2011
Dietlinde Androchowicz - Felder usw.
Da würde man gerne einmal spazieren gehen: Dietlinde Andruchowicz malt Orte und Landschaften, die man gerne betrachtet. Mediterrane Gebäude, die den Lauf der Zeit nicht verleugnen können, ein verwunschen bewachsenes Fenster, Pfälzer Wiesen und Wälder...
Doch was ihren Bildern einen ganz eigenen Wert verleiht, sind ihre virtuose Technik und der leise, augenzwinkernde Humor, der sich in ihren Titeln offenbart: Dort heißt es beispielsweise ganz lapidar: “Tomaten usw.” oder “Lauter Felder”.