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RahmenkollektionIn unserer Kunsthandlung finden sie neben unserer reichen Auswahl an Rahmenleisten auch ein sehr breites Spektrum an hochwertigen Vergolderrahmen aus eigener Werkstatt. Da wir die Modellrahmen ausschließlich selbst herstellen, können wir gezielt auf Ihre Wünsche eingehen und einen individuellen Rahmen zu Ihrem Bild anfertigen.Die Möglichkeiten sind hierbei fast unbegrenzt. Wenn Sie einen speziellen Wunsch haben, fragen Sie uns, wir beraten sie gerne umfassend und kompetent. Hier eine kleine Auswahl an Vergolderrahmen aus unserem aktuellen Programm. Moderne KlassikerStiche-RahmenStilrahmen Blattgold mal auf farbigen Untergründen... Wandspiegel nach Jugendstil-Entwurf |Nach oben| |
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VergoldertechnikDarstellung der verschiedenen Arbeitsgänge, die für eine hochwertige Polimentvergoldung vonnöten sind.1. Leimtränke2. Steingrundierung 3. Kreidegrund angerieben 4. Hohlkehle extra grundiert 5. Ausgrundiert 6. Kreidegrund geschliffen 7. "Pfeifen" gezogen 8. Gelöscht 9. Gelb polimentiert 10. nochmal gelb polimentiert 11. Poliment ausgeleimt 12. Rot polimentiert 13. Vergoldet und poliert 14. Gold durchgerieben 15. Höhen geschwärzt 16. Patina aufgetragen 17. Patina abgerieben 18. Gestaubt und Fliegendreck |
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Die edelste,
zugleich aber auch handwerklich anspruchsvollste aller
Blattvergoldungstechniken ist die Polimentvergoldung. Der Name
bezeichnet die Besonderheit dieser Technik, das so genannte Poliment,
das dem Blattgold als unmittelbare Unterlage dient. Diese Schicht und die darunter liegende Kreidegrundierung bilden zusammen den Untergrund, der das Polieren des Goldes auf Hochglanz überhaupt erst ermöglicht. Wegen dieser Eigenschaft wird diese Vergoldungsart oft auch nur Glanz- oder Polimentvergoldung genannt. Eine andere Bezeichnung beruht auf einer weiteren Besonderheit dieser Technik, dem Anschießen des Goldes mit einer Wasser-Alkohol-Netze. Weil früher dafür tatsächlich Branntwein oder anderer Schnaps verwendet wurde, nennt man die Polimentvergoldung auch Branntweinvergoldung. |Nach oben| |
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![]() Original Kupferstich aus dem 18. Jhd. "Doreur, Sur Bois" Darstellung einer traditionellen Vergolderwerkstatt und ausgesuchter Werkzeuge, wie sie auch heute noch in unserer Werkstatt verwendet werden. |
VergoldergeschichteAls Ausgangspunkt für die Polimentvergoldung wird allgemein das Alte Ägypten angesehen, wo Glanzvergoldungen schon für die Zeit um 2500 v. Chr. belegt sind. Die Polimentvergoldung, wie wir sie heute kennen ist spätestens seit dem frühchristlichen Zeitalter als voll ausgereifte Technik bekannt.In dem Gebiet der Skulpturenfassung finden sich die ersten Belege dieser Vergoldungstechnik schon in der Romanik. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Polimentvergoldung stets erweitert und verfeinert, bis sie in der Spätgotik einen zu unserer Zeit vergleichbaren Standard erreicht hat. Seit dieser Zeit hat sich die Polimentvergoldung im wesentlichen nicht mehr großartig verändert. Im 17. Jahrhundert wurde im sakralen Bereich nicht nur mehr symbolgebunden vergoldet, sondern auch schmückendes Beiwerk, wie Ornamente und Blattwerk wurden auf diese Weise verschönert. Ab dem 18. Jahrhundert hielt die Polimentvergoldung auch bei wohlständischen Bürgern Einzug, die sich mit repräsentativen Möbeln ausstatteten. Im 19. Jahrhundert wurde dieser Vormarsch ins Privatbürgertum noch weiter vertieft, unter Verwendung von berufsspezifischen Verzierungstechniken. In denselben althergebrachten Techniken führen auch wir, in unserer eigenen Vergolderwerkstätte, diese traditionelle Handwerkskunst fort. |Nach oben| |
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GeschenkideenFür die Fertigung dieser Schmuckdosen werden nur Edelmetalle wie echtes Gold, Weißgold und Platin verwendet. Nach althergebrachten Vergoldertechniken wird das von Hand geschlagene Blattgold Blatt für Blatt behutsam auf die aufwändig grundierten Dosen aufgelegt, anschließend mit Achatsteinen poliert und eventuell mit Ornamenten verziert.Diese Dosen werden mit viel Liebe zur Handarbeit geschaffen und werden Ihnen oder Ihren Freunden sicher viel Freude bereiten.Spanschachteln in verschiedenen Größen und Ausführungen ab 29.- € ein echtes Unikat. |Nach oben| |
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QualifikationStephan Langheinz 3 Jahre Ausbildung zum Rahmenvergolder in einem angesehenem Betrieb am Nymphenburger Schloss in München. 2 Jahre als Vergoldergeselle in einer Werkstatt in München tätig, die hauptsächlich für Galeristen und Museen Rahmen fertigen. Seit 2000 eigene Vergolderwerkstatt mit Modellrahmenkollektion in der Kunsthandlung. Verena Langheinz 3 Jahre Ausbildung in Niederbayern zur Fassmalerin. 1 Jahr in Regensburg bei einem Restaurator tätig 1 Jahr Meisterschule. Seit 2000 in der Kunsthandlung tätig, überwiegend im Bereich Kundenberatung und Einrahmung. |Nach oben| |