Ulrich Hartig – Borgo antico
Ulrich Hartig – Borgo antico
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- Technik: Mischtechnik auf Leinwand
- Träger: Auf Holzkeilrahmen gespannt
- Ausführung: Unikat, vom Künstler signiert und rückseitig betitelt
- Maße: 60 × 60 cm
Ein mittelalterlicher Borgo in der toskanischen Hügellandschaft – Türme, Campanili und dicht gestaffelte Fassaden in Ocker und Terrakotta, dazwischen schlanke Zypressen, die den Ort nach oben hin öffnen. Hartig zeigt die Stadt aus der Froschperspektive, vom Feld aus: Im Vordergrund wechseln sich Olivenhain, Ackerfurchen und ein blauer Bachlauf ab, die Flächen sind flach und dekorativ gesetzt – ein bewusstes Spiel zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, das dem Bild seine eigene Bildsprache gibt.
Das quadratische Format und die kräftige Farbigkeit machen das Gemälde zu einem präsenten Stück für Wohnräume mit klarer Wandfläche. Es spricht Sammler an, die toskanische Stadtlandschaft jenseits des Klischees suchen – und Hartigs Handschrift zwischen malerischer Dichte und grafischer Präzision schätzen.

Biografie
Ulrich Hartig, geboren 1952, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Sinzing bei Regensburg. Seine frühe Begeisterung für die bildende Kunst trat zunächst hinter anderen Interessen zurück – erst die Fotografie, dann ab 1988 die Malerei rückten in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Als Autodidakt entwickelte er seine Bildsprache, vertieft durch Malstudien bei Prof. Heinz B. Gallee, ehemals Dozent am Mozarteum Salzburg.
Seit 1990 ist Hartig mit zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen präsent – in deutschen Städten von Regensburg bis Kassel sowie in Italien, u. a. beim Kunstforum Salzburg und der Fiera Immagini d'arte in Reggio nell'Emilia. Seit 1993 ist er Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern.
Häufige Malaufenthalte in der Toskana, in Rom und auf Sizilien haben die italienische Landschaft zu seinem bevorzugten Bildmotiv gemacht.