Rüdiger Reeg

1945 geboren in Hähnlein an der Bergstraße

1965 - 1970 Studium der Rechtswissenschaft

1970 - 1973 Referendariat in Darmstadt

1974 - 2010 Familienrichter am Amtsgericht Darmstadt

1983 - 1986 Schüler in der Freien Kunstschule, Darmstadt

1986 - 1989 Schüler des Kunstmalers Rudolf Schmidt, Darmstadt

Seit 2007 intensive Auseinandersetzung mit dem Werk von Klaus Fußmann

 

Ölbilder als Reminiszenz an wiedergefundene Orte

„Ich male aus der Erinnerung die Stimmung einer Landschaft, die in ihr liegende Fülle“, beschreibt Rüdiger Reeg seine Werke. Er fängt die Atmosphäre eines Ortes ein und reduziert dabei das Gegenständliche auf Form und Farbe. „Der Betrachter erinnert sich im Schauen dann eines eigenen inneren Ortes, so wie ich Erinnertes male.“

Am Meer, vor allem an der Ostsee, findet Rüdiger Reeg den unbegrenzten Blick, die Weite, die Natur in all ihren Elementen. „Ich erfasse die Landschaft, mit der ich in Resonanz gehe, in ihrer Wesentlichkeit, ihrer Präsenz, der Unveränderlichkeit ihres dauernden Bestehens.“

Durch deren fortwährende Veränderlichkeit entstehen serielle Bilder eines einzelnen Motivs mit wechselnden Formen und Farben. Der Maler sucht dabei nicht das fertige Bild – vielmehr geht es ihm um das Annähern an den tiefen Grund des wiedergefundenen Ortes.

 

Erinnerte Landschaften

Rüdiger Reegs „Erinnerte Landschaften“ wirken vertraut und dann auch wieder nicht. Sicherlich können Ortskundige sie wiedererkennen: Orte auf der Insel Usedom, am Oderhaff oder im Hessischen Ried. Das pastose Malen gibt den Landschaftsmotiven farbliche und formale Dynamik.